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Exkursionen

Fachexkursionen sind ein wichtiger Bestandteil der Lehre im Studiengang Geodäsie und Geoinformatik. Sie dienen dazu, das in den Lehrveranstaltungen erworbene Wissen durch eigene Anschauung zu erweitern und zu vertiefen. Außerdem erhalten Studierende Gelegenheit, die Berufswelt von Absolventen der Geodäsie und Geoinformatik sowie verwandter Studiengänge in der Forschung, in der Industrie oder in Behörden kennen zu lernen.

Geowissenschaftliches Gemeinschaftsobservatorium Schiltach

Das geodynamische Observatorium Schiltach (BFO) wird gemeinschaftlich von den geodätischen und geophysikalischen Instituten des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Stuttgart betrieben. Dort wird „ins Innere der Erde gelauscht“. Hochempfindliche Messgeräte wie Seismometer, Extensometer oder Gravimeter zeichnen am BFO Deformationen des Erdkörpers auf, aus denen Informationen über den inneren Aufbau der Erde abgeleitet werden können. Nach einem Rundgang durch das Laborhaus erhalten die Teilnehmer die Gelegenheit, in das alte Silberbergwerk St. Anton einzufahren und einige der unter Tage installierten Messsysteme in situ anzuschauen. Intensive Diskussionen mit den Mitarbeitern des Observatoriums runden die 1-tägige Exkursion ab..

Fundamentalstation Wettzell

Auf dem Gelände dieses geodätischen Observatoriums werden verschiedene Messverfahren kombiniert, die extraterrestrische Ziele wie Satelliten oder Fixsterne anpeilen. Die Messdaten werden dazu verwendet, Referenzsysteme für die Orientierung auf der Erde festzulegen. Damit liefert diese Station fundamentale Basisdaten für den Betrieb von satellitengestützten Navigationssystemen, die aus unserem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken sind. Die Mitarbeiter der Station nehmen sich einen ganzen Tag Zeit, um etwa das 20 Meter lange Radioteleskop, die Laserentfernungsmessung zum Mond oder auch den weltweit einmaligen Ringlaser zur kontinuierlichen Messung von Schwankungen der Erdrotation vorzustellen. Besuche im Kepler Gedächtnishaus Regensburg, der kontinentalen Tiefbohrung bei Windisch-Eschenbach oder auch geologischer Ziele im Bayerischen Wald gehören zu den weiteren Programmpunkten der 2-tägigen Exkursion.

Weitere Exkursionen

Neben den regelmäßigen Exkursionen im Rahmen bestimmter Lehrveranstaltungen gibt es eine Reihe von Exkursionen mit speziellen Themen, die in unregelmäßigen Abständen zu wechselnden Zielen durchgeführt werden. Dazu gehören die sog. „Große Fachexkursion“ oder auch Exkursionen, die in Eigeninitiative der Studierenden mit Unterstützung durch die Institute organisiert werden. Es handelt sich dabei um mehrtägige Studienfahrten, in deren Verlauf Institutionen und Betriebe in einer bestimmten Region besucht werden. Das wesentliche Ziel dieser Fahrten ist es, Geodäten „bei der Arbeit“ zu besuchen und damit Studierenden einen Einblick in das breite Spektrum der Möglichkeiten für Absolventen zu vermitteln. Die letzten Exkursionen dieser Art führten nach Hamburg und zum Citytunnel in Malmö. Einen ausführlichen studentischen Bericht zur Exkursion nach Hamburg gibt es auf den Internetseiten des Geodätischen Instituts.